Stolperschwelle erinnert an die ‚Polenaktion‘ 1938
Am 23. Februar 2026 verlegte Gunter Demnig eine Stolperschwelle vor dem Gebäude der Staatsphilharmonie auf dem Hans-Klüber-Platz. Die Stolperschwelle erinnert an die 166 jüdischen Menschen aus Ludwigshafen, die am 28. Oktober 1938 ihre Heimat verlassen mussten und aus dem Deutschen Reich ausgewiesen wurden, weil sie einen polnischen Pass hatten.

Ein Schüler und eine Lehrerin des Carl-Bosch-Gymnasiums begleiteten die Verlegung musikalisch.

Ludwigshafens neuer Oberbürgermeister Klaus Blettner beteiligte sich mit einem Grußwort an der Zeremonie.

Über die sogenannte „Polenaktion“ und ihre Opfer berichteten Studierende, die im Rahmen eines Projektseminars der Mannheimer Universität das Thema bearbeitet und die Schicksale der Vertriebenen erforscht haben. Sie werden die Ergebnisse ihrer Arbeit auch in einer Veranstaltung im Ludwigshafener Stadtarchiv vortragen. Diese Veranstaltung findet am Donnerstag, 12. März 2026, um 18:30 Uhr statt.

